Logbuch
über die Jungfernfahrt der AIDAaura
vom 15.04. bis 25.04.2003
und der ersten Route danach

Momentaufnahmen der
Probefahrt der AIDaaura
Leider bin ich
dieses Mal nicht mit dabei, aber zwei treue Fans des www.aida-fantreff.de,
Nicole und Burkart, haben sich bereit erklärt Euch
Ihre Eindrücke während der einmaligen Jungfernfahrt und von der ersten Reise
danach, zu schildern. Wenn alles klappt, werden sie mir regelmäßig Berichte
und Fotos von Bord schicken, die ich Euch dann umgehend online stellen werde.
Es lohnt sich also, hier täglich vorbeizusehen !!!!!
Hier der Entwurf einer T-Shirtvorlage für die Jungfernfahrt. Vielen Dank, Martina!!
ZUM DOWNLOADEN DER VORLAGE IN ORIGINALGRÖßE BITTE AUF DAS NACHSTEHENDE BILD KLICKEN UND DANN MIT DER RECHTEN MAUSTASTE AUF DAS ERSCHEINENDE BILD KLICKEN UND ABSPEICHERN !!
| Hier nun die Route der Jungfernfahrt: | Hafen | Ankunft | Abfahrt | ||
| Di. | 15.4. | Hamburg | 18:00 | ||
| Mi | 16. | auf See | |||
| Do. | 17. | Le Havre/Frankreich | 10:00 | 20:00 | |
| Fr. | 18. | auf See | |||
| Sa. | 19. | La Coruna/Spanien | 08:00 | 18:00 | |
| So. | 20. | Lissabon/Portugal | 16:00 | ||
| Mo. | 21. | Lissabon | 14:00 | ||
| Di. | 22. | Cadiz/Spanien | 08:00 | 20:00 | |
| Mi. | 23. | auf See | |||
| Do. | 24. | Alicante/Spanien | 08:00 | 18:00 | |
| Fr. | 25. | Palma de Mallorca/Spanien | 07:00 | ||
| 05.04.2003 Nur noch 10 Tage – dann startet sie endlich, „unsere“ Jungfernfahrt der AIDAaura. Angemeldet hatten wir uns bereits Anfang Mai 2001. Wir kamen gerade von der Transatlantiktour mit der (heutigen) AIDAcara zurück, unserer ersten Kreuzfahrt. Und wir waren derartig begeistert, daß wir noch an dem Tag, an dem wir wieder in Deutschland waren, eigentlich die Jungfernfahrt der AIDAvita buchen wollten. Der freundliche Hinweis meines Reisebüros, daß wir zu dem Zeitpunkt überhaupt keine Chance mehr auf eine Kabine hätten, führte schließlich zu zwei Reservierungen: für die Transatlantiktour im April 2002 – und eben jetzt zur Jungfernfahrt mit der AIDAaura. Lange Zeit hörten wir nichts von der JFF, dabei warteten wir doch gespannt auf die Route – und noch gespannter auf den Termin, denn man muß sich ja mit Familie und Kollegen und den Kollegen der Familienmitglieder und den Familien der Kollegen usw. abstimmen. Im September 2002 gab es dann endlich erste Informationen: Die 14-tägige Jungfernfahrt sollte am 16. Mai 2003 in Hamburg starten und nach Kreta gehen, wobei die Route weitestgehend identisch sein sollte mit der JFF der AIDAvita. Mit dem Angebot von Seetours waren wir einverstanden, unsere Wunschkabine „B mit Sichtbehinderung“ bekamen wir auch, also wurde der Urlaub eingereicht und die Tour gebucht. Wieder war eine Zeitlang nichts zu hören. Erst im Januar gab es die ersten Gerüchte, daß die JFF verschoben werden sollte. Ein Anruf meines Reisebüros brachte Klarheit: „Haben Sie am 15. April schon etwas vor?“. Tatsächlich, die JFF wurde um einen Monat nach vorne verschoben, weil die AIDAaura früher fertig werden sollte. Und sie wurde von 14 Tagen auf 10 Tage verkürzt und in Palma enden. Als Entschädigung soll jeder Teilnehmer ein Bordguthaben von € 150 erhalten. Alternativ konnte man kostenfrei umbuchen auf eine „normale“ Tour zum ursprünglichen Termin oder aber auch kostenfrei stornieren. Allerdings gab es tagelang keine schriftlichen Informationen, auch Seetours hat ihre Homepage keineswegs zeitnah geändert. Ein Jammer! Nicht nur, daß das Wetter rund um Westeuropa im April noch wesentlich kühler und unbeständiger ist als im Mai. Gerade die für uns interessantesten Häfen im Mittelmeer fielen damit weg. Und schade auch, daß unser „Haupturlaub“ nun nur noch 10 Tage dauern sollte. Nun schwankten wir zwischen den beiden Möglichkeiten, die JFF zu machen oder die Transmed mit einer anschließenden Aura Route. Gerade letztere wäre mit Ägypten und Beirut sehr attraktiv gewesen. Nach umfangreichem Überlegen haben wir uns dann doch für die JFF entschieden – nicht zuletzt, weil ein Irak-Krieg drohte. Aus heutiger Sicht war es wohl die richtige Entscheidung. Das größte Problem war aber, die bereits abgestimmten und genehmigten Urlaubstage zu verschieben. Nun findet die JFF während der Osterferien statt, und dann haben natürlich diejenigen Vorrang, die schulpflichtige Kinder haben. Und außerdem haben gerade diese Kollegen im allgemeinen auch schon sehr frühzeitig ihre Termine festgelegt und ihrerseits Reisen gebucht. Und wieder begann die Abstimmung mit der Familie und den Kollegen. An dieser Stelle ein dickes „Dankeschön“ an die Arbeitgeber, Chefs und Kollegen – es klappte nämlich, den Urlaub zu verschieben. Nun war uns nur noch die 10-tägige Tour zu kurz, also bemühten wir uns um die erster Mittelmeer-Starter-Reise, so daß wir insgesamt 17 Tage unterwegs sein wollten. Trotz allerlei Nervenkitzel war es endlich soweit: Es klappte tatsächlich, beide Touren zu buchen und auch die Kabine zu behalten. Uff! Mittlerweile haben wir uns von all dem Durcheinander erholt und freuen uns auf die JFF. Nach dem holperigen Beginn kann es ja jetzt nur noch super werden! Die Reiseunterlagen sind auch schon knapp 4 Wochen vor der Abfahrt gekommen, und nun lesen wir eifrig Reiseführer, um schon mal vorweg die Ausflugsangebote besser beurteilen zu können. Noch 10 Tage... |
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15.04.2003 |
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Wie schon bei der Jungfernfahrt der AIDAvita haben sich auch dieses Mal Zaungäste eingefunden, die das Auslaufen mitbekommen wollten. |
Die Luftschlangenzeremonie als AIDAaura ablegte |
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Einige Fans des AIDA - Fantreffs auf dem Weg zur AIDA-Bar |
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16.
April 2003 Aber
der Reihe nach: Nach einem (wie immer auf einer AIDA) üppigen Frühstück
und der obligatorischen Rettungsübung um 10.20 Uhr meldete sich das
schlechte Gewissen, und diesmal brachte es uns auf das Trimmfahrrad bzw. das
Laufband am Fitnessfelsen. Wer mich kennt, weiß, was das bedeutet! Nachdem
genau 192 Kalorien (sagte jedenfalls die schlaue Maschine) abtrainiert und
noch ein paar Golfbälle in Löchern versenkt (und noch mehr irgendwo
gelandet) waren, konnten diese Kalorien beim Mittagessen wieder aufgefüllt
werden. Derweil begannen auch diverse Schnupperkurse, die in „richtige“
Kurse münden, z.B. Mentaltraining mit Frank Wilde (wie auch bei den TAs)
oder Malen. Nun
war eigentlich der richtige Zeitpunkt für etwas Erholung, aber Yvette
animierte uns zum Clubtanz-Training. Das war auch nötig, denn die Schritte
für den El Tiburon waren längst in Vergessenheit geraten, und der neue
Clubtanz „One Vision, One World“ von DJ Bobo musste auch noch gelernt
werden. Eine schweißtreibende Angelegenheit, die nun endlich auf dem
Pooldeck in der Sonne liegend bei einem guten Buch beendet werden sollte.
Aber weit gefehlt: Anlässlich der JFF sucht die AIDA den Supergast! Klingt
noch harmlos, aber der Sieger bekommt eine einwöchige AIDA - Reise im
Mittelmeer für 2 Personen! Da ahnt man eigentlich schon, dass dafür
allerlei getan werden muss! Eigentlich halten wir uns bei derartigen Aktivitäten
gerne etwas zurück, aber nachdem verkündet wurde, dass es sich um ein Quiz
mit AIDA - Fragen handeln würde, mussten wir natürlich teilnehmen. Schließlich
sollten wir ja dank Heri´s Homepage durchaus auf dem laufenden sein, was
die AIDA´s angeht – dachten wir. Was wir nicht wussten: Alle 24
Teilnehmer mussten sich zunächst vorstellen und begründen, warum gerade
sie der Supergast sein sollten. Und jeder Kommentar wurde von einer vierköpfigen
Jury wie im Original ziemlich durch die Mangel genommen. Eine Riesen-Gaudi,
vor allem für das nichtteilnehmende Publikum, die allerdings reichlich
lange dauerte – und mir einen heftigen Sonnenbrand im Gesicht bescherte,
weil ich noch gar nicht auf 2 Stunden Sonne vorbereitet war. Und dann begann
das Quiz mit insgesamt 20 Fragen, von denen 10 richtig zu beantworten waren.
Gerade für „Frischlinge“ war das Quiz nicht gerade einfach. Bei Fragen
wie „Nennt drei Kapitäne der AIDA´s“ (Z.B. Hess, Zausch, Dr. Hoppert)
oder „Wie heißt die Klassifizierungsgesellschaft?“ (Germanischer Lloyd)
oder „Womit wird die Windgeschwindigkeit gemessen?“ (Beaufort) oder „Zählt
mindestens vier Ziele der AIDAcara in Asien im nächsten Winter auf“ (z.B.
Bangkok, Phuket, Saigon, Singapur) oder „Wie heißen die drei Taufpaten
der drei AIDA´s?“ (Cara: Christiane Herzog, Vita: Doris Schröder - Köpf,
Aura: Heidi Klum) oder „Wie heißen die drei Flussschiffe der
Arosa-Flotte?“ (Arosa
Bella, Arosa Donna, Arosa Mia) kommt schon so mancher ins Grübeln. Das
zeigte sich auch in den Ergebnissen, die in AIDA - TV bekannt gegeben
wurden. Schon mit 7 richtigen Antworten war man eine Runde weiter, und wir
sind mit 12 weiteren tatsächlich noch dabei. Die nächste Aufgabe lautet
nun, ein vierstrophiges Gedicht à 4 Zeilen über ein vorgegebenes Motto zu
schreiben und am nächsten Seetag vorzutragen. Was fällt einem schon zu
„Heidi + Aura = wie schön“ ein? Das wird noch eine Menge Arbeit!
Insgesamt soll es 4 Runden geben, die letzte wird mit drei Kandidaten am
letzten Abend im Theater stattfinden. Abends
gab es dann die Welcome - Show im Theater unter der Leitung von Ninette.
Super gemacht, auch und insbesondere die neue Lasershow mit den Delphinen!
Anschließend in der Anytime - Bar fand die 70er-Jahre-Show statt, dazu gab
es Bowle – oh là là...
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Nicole, die Verfasserin des
Logbuchs |
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Momentaufnahme der neuen Laser - Show |
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die 70er - Jahre-Show in der Anytime - Bar
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Donnerstag,
17.4.2003 Zurück
auf der AIDA konnte Burkart gerade noch am Volleyball teilnehmen.
Beeindruckend wieder das Auslaufen mit “Sail Away“ (eigentlich „Orinoco
Flow“ von Enya) und den vielen winkenden Menschen, im Hafen und am Strand.
Unangenehmerweise hatten wir tausende blinder Passagiere dabei – überall
auf hellen Flächen saßen kleine Fliegen, grrrr... Das
Abendessen stand unter dem Motto „Australien“ (z.B. mit Emu-Fleisch –
sehr zart und sehr lecker) im Calypso-Restaurant bzw. „Käse“ (super
lecker, aber ein atemberaubender Duft schon beim Reinkommen – wie jemand
trocken bemerkte, als ob alle gleichzeitig die Schuhe ausgezogen haben!). Extra
für die JFF ist neben dem AIDA-Showensemble ein weiteres 11-köpfiges
Gastensemble an Bord. Im Theater gab es die Show „Soul lives forever“
– der Funke sprang über! Klasse Stimmen! In
der Anytime Bar fand noch die Flirtparty statt – allerdings ohne uns, denn
wir waren einfach platt von den Besichtigungen. Mittlerweile
befinden wir uns in der Biscaya, und zum ersten Mal merkt man, daß wir auf
einem Schiff sind – es schaukelt nämlich, obwohl wir noch gar nicht so
„richtigen“ Seegang haben.
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| Feuerlöschboote vor dem Hafen von Le Havre | |
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| Notre Dame | Notre Dame von innen |
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Lästige Mitreisende an Deck
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Soulsänger im Theater
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Freitag,
18.4.2003 Am
Nachmittag fand ein weiteres Clubtanz-Training statt – diesmal sogar mit
Line Dance (ähnlich Square Dance). Anschließend mussten die Kandidaten für
ASDSG (= AIDA sucht den Supergast) ihre 4 x 4-zeiligen Gedichte vortragen.
Interessant, was jeder so daraus gemacht hat. Auch wir haben unsere
Auftritte überlebt, erfahren aber erst am Sonntag, ob wir eine Runde weiter
sind. Diesmal stimmt das Publikum ab. Klasse: Wir haben sogar einen Fanclub!
Er besteht aus den AIDA - Fantrefflern des 1. Abends, und die hatten die
tolle Idee, uns mit einem selbstgemalten Plakat anzufeuern – das hilft
schon mächtig, wenn man vor so vielen Menschen steht und sich eigentlich
viel lieber irgendwo verkriechen möchte! Dickes Danke!!! Nach dem Abendessen („türkisch“ oder „Fisch & Meer“) wurde im Theater die Zauberflöte vom AIDA - Showensemble aufgeführt, und schließlich ging es noch zu Roulette und Black Jack ins Casino. Bei letzterem wurde fast die Bank gesprengt – Helli hatte noch 50 Cent in der Kasse!
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Fotos vom Regentanz auf
AIDAaura |
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Die AIDA - Fantreffler feuern
Nicole an |
Bald hat sie es geschafft.
;-)) |
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Hhhmmm, lecker. Brunch auf
AIDAaura
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Eine Aufführung der AIDA -
Zauberflöte
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Samstag,
19. April 2003 Wir
haben uns natürlich nicht von unserer Tour nach Santiago de Compostela
abhalten lassen, die Tour COR06, bei der man Santiago 5 Stunden lang auf
eigene Faust besichtigt. Leider hat uns unsere einheimische Reiseleiterin so
gut wie nichts über Land und Leute erzählen können, es war ihre erste
Tour, von der sie auch erst einen Tag zuvor erfahren hatte. Und auch der
Busfahrer hatte sein Vehikel nicht so richtig im Griff. Auch nach viertelstündiger
Schaltprobe an sämtlichen Schaltern konnte er es nicht vermeiden, die Gäste
vorne bei eingestellten 26 Grad schwitzen und diejenigen hinten ziemlich
frieren zu lassen. Die Verwechslung von Vorwärts- und Rückwärtsgang kann
ja mal vorkommen, aber seine Reaktion (oder besser: Nicht-Reaktion) auf rote
Ampeln war für deutsche Gemüter schon etwas gewöhnungsbedürftig. Nun ja,
wir sind heil hin und wieder zurückgekommen. Die Stadt Santiago selbst
besteht in der Altstadt aus zahllosen historischen Gebäuden, allen voran
natürlich die Kathedrale. Sie ist das Ziel des Jakobswegs, und gerade heute
am Ostersamstag sind viele Pilger angekommen. Reichlich
durchnässt sind wir schließlich wieder auf der Aura angekommen –
irgendwann gibt halt auch die beste Regenjacke auf. Aber in der Sauna kann
man sich ja wunderbar wieder aufwärmen und dabei auch den Torre de Hercules
sehen, den mit rund 1800 Jahren ältesten (heute noch funktionierenden)
Leuchtturm der Welt. Das
Gast-Ensemble gab im Theater eine tolle 80er-Jahre-Show. Und mit Musik auf
dem Jahrzehnt geht es nun auch in der AIDA - Bar weiter – Modern Talking lässt
grüßen! |
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Sonntag,
20. April 2003 – Ostersonntag Ein
Knaller war der Osterbrunch, der wegen der noch kühlen Temperaturen in der
AIDA-Bar aufgebaut wurde. Es gab verschiedene Sektspezialitäten (z.B. Kir
Royal) und ein unglaublich liebevoll errichtetes Buffet. Zu schade, daß die
Gäste derart darüber herfielen, so daß nach kurzer Zeit nichts mehr davon
zu sehen war. Auf dem Buffet waren viele Spezialitäten, Sushi,
Garnelen-Pasteten und sogar Austern. Mutig haben wir auch die probiert (zum
ersten Mal!) – die Bilder sprechen wohl für sich! Für die Welt der Schönen
und Reichen sind wir offenbar nicht geeignet – schade eigentlich! ;-) Beeindruckend
war die Einfahrt nach Lissabon. Schon aus der Entfernung sind das
Entdeckerdenkmal und das Torre de Belem auszumachen, vor allem aber die der
Golden Gate Bridge nachempfundene Brücke des 25. April, unter der wir
hindurch gefahren sind (sooo viel Platz war da nicht, weil wir Flut hatten).
Das Geräusch, das die Autos dabei auf dem Gitterrost (die Fahrbahn ist
nicht asphaltiert) verursachten, werden wir wohl nicht vergessen. Angelegt
haben wir schließlich hinter der Seaburn Legend, das gegenüber der
AIDAaura wie eine kleine Nussschale aussah. Dafür trug die Crew dort weiße
Handschuhe – grins! Wer`s mag... Auf
eigene Faust haben wir uns Lissabon angesehen, zunächst den Fahrstuhl Santa
Justa, von dessen Dachgeschoss man einen sehr schönen Blick über Lissabon
hat, anschließend mit der historischen (und unglaublich ruckeligen) Straßenbahn
Linie 28 durch die gesamte Stadt gefahren. Leider ist der Anleger nicht
durch öffentliche Verkehrsmittel erreichbar – allein der Fußweg von der
nächsten Straßenbahn-Haltestelle bis zum Schiff dauerte eine halbe Stunde.
Schön wäre ein Shuttle gewesen... Auf
dem Pooldeck fand abends die Wild-Wild-West-Show statt, mit Western- und
Country - Musik. Prima Stimmung, aber wenn die Füße doch schon vom
Herumlaufen in Lissabon so weh tun... Nun
ist es passiert: Wir sind beide aus dem Supergast-Wettbewerb herausgeflogen.
Schade, keine Reise gewonnen. Na ja, vielleicht hätten wir mehr Werbung für
uns machen sollen, was uns beiden nicht liegt. Dabei hätte sich Seetours
doch über unsere Gedichte sehr freuen können. Egal, nun haben wir endlich
Ruhe, müssen am letzten Abend aber noch gemeinsam mit den anderen
Teilnehmern ein Lied singen. Oh je, das ist nun nicht gerade unsere Stärke,
aber das stehen wir nun auch noch durch. Einen
Stuhl für unsere Kabine – wie im Katalog eingezeichnet – haben wir
immer noch nicht bekommen. Wie uns mitgeteilt wurde (auf 4. Nachfrage!), ist
da wohl ein Fehler bei der Zeichnung der Kabine im Katalog unterlaufen, denn
auf den Architektenplänen gäbe es gar keinen Stuhl. Ich lasse das mal
unkommentiert... PS
(von Burkart): Die
angesetzte Lasershow um 23:30 Uhr fiel leider aus bzw. wurde verschoben,
weil nur ein Laser ging. Na ja, eine hatten wir ja auch schon. |
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Ein
Ostergruß von der Osterhasine und Hermine, meinem reiseerfahrenen Schaf. |
Der Austern-Test |
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Einfahrt
nach Lissabon |
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Fotos aus Lissabon
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Montag,
21. April 2003 Wir
sind mit der Straßenbahn zur Burg San Jorge hinaufgefahren, von oben hat
man einen wunderbaren Blick auf die Stadt – und die AIDAaura. Anschließend
haben wir versucht, ein Postamt zu finden, weil das wohl der einzige Ort
ist, an dem Briefmarken verkauft werden. Gar nicht so einfach in dieser
Stadt, wenn man die Sprache nicht spricht. Schließlich haben wir uns noch
mit der Straßenbahn auf den Weg nach Belem gemacht, dem Lissaboner Vorort,
in dem das Entdeckerdenkmal steht. Dann wurde es aber auch schon höchste
Eisenbahn, um zum Schiff zurückzukehren. Da Taschen und Personen im
Hafengebäude durchsucht wurden, dauerte das so seine Zeit. Kurz vor „alle
Mann an Bord“ fehlten noch 350 Gäste... Trotzdem konnten wir fast pünktlich
ablegen. Der
Abend steht unter dem Motto „Stars, Sternchen, VIPs“. Das Gast-Ensemble
brachte mit „Legends in Concert“ eine hervorragende Show (Corny Littmann
sollte zufrieden sein – er ist auch an Bord!). So sangen anlässlich der
Jungfernfahrt beispielsweise Stevie Wonder, Aretha Franklin, Elton John, Boy
George und Michael Jackson – einfach genial. Weiter
geht es nun im Nobleclub – um angemessene Garderobe wird gebeten! Das
Kleine Schwarze und die Krawatte sollten es schon sein.
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Weitere Impressionen von
Lissabon am 2. Tag
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"Legends in
Concert"
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Dienstag,
22. April 2003 Zurück an Bord gab es ein oberleckeres asiatisches Buffet. Bei der anschließenden Show der „Buddhas“, einer hervorragenden Hamburger A - Capella - Gruppe, lichteten sich schnell die Reihen: Inzwischen haben wir den heftigsten Seegang unserer bisherigen Reise. Selbst Kapitän Hess hatte seine Mühe, auf der Bühne zu stehen. Entsprechend leer ist es auch in der Anytime - Bar, in der die „Black&White-Party“ steigt. Die Musik entspricht allerdings überhaupt nicht meinem Geschmack („gerappter Lärm“), so dass ich mich doch mal früher verziehe. Irgendwann muss man sich ja auch mal Erholung gönnen...
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die
Windmühlen von Tarifa |
die
Affen von Gibraltar |
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Show der „Buddhas“, einer hervorragenden Hamburger A - Capella - Gruppe
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Mittwoch,
23. April 2003 Wir
als Teilnehmer von „AIDA sucht den Supergast“ mussten noch an einer
Probe teilnehmen. Morgen vor der Farewell - Show sollen alle 14
Endrunden-Teilnehmer singen (nach „Waterloo“ von ABBA mit einem
speziellen AIDA - Text, den wir den ganzen Tag und die Nacht versucht (!)
haben zu lernen) und tanzen (Choreographie nicht gerade einfach für Laien
wie uns) – das gibt morgen bestimmt eine ziemliche Blamage vor 1000
Zuschauern. Na ja, da müssen wir durch. Übrigens sind wir bereits mehrfach
von anderen Gästen angesprochen worden, die sich über die Bewertung und
damit dem Ausscheiden oder Weiterkommen reichlich gewundert haben. Bei ihnen
ist der Eindruck entstanden, dass in irgendeiner Weise gesteuert wird –
von wem auch immer. Lassen wir das mal so im Raume stehen – und nehmen`s
sportlich: Dabei sein war alles! Zumindest sind wir um eine Erfahrung
reicher, aber auch um eine AIDA - Kappe, einen AIDA - Schlüsselanhänger
und eine Flasche AIDA - Sekt. Im
Theater gab es eine Show, die anlässlich des 5. Geburtstags der Cara aufgeführt
wurde: One World. Eine Multimedia-Show mit Tanz und Gesang, aber auch Videos
und Lasershow. Highlight
des heutigen Tages war die Poolparty, an der auch die Crew teilgenommen und
für eine Super-Stimmung (insbesondere die asiatischen Mitarbeiter) gesorgt
hat. Dazu gehörte eine zusätzliche Show des Ensembles – und vor allem
das gigantische Feuerwerk! Das war wirklich gelungen – ein Erlebnis,
gerade bei sternklarer Nacht und völliger Dunkelheit, denn ein Feuerwerk an
Land ist immer durch Straßenlampen und sonstiger Beleuchtung beeinträchtigt.
Jetzt (um 1:50 Uhr) wird immer noch am Pool getanzt, klasse Stimmung heute.
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Abschluss-Poolparty auf
AIDAaura |
Abschlussfeuerwerk von Bord
aus |
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Abschlussshow im Theater
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Donnerstag,
24. April 2003 Zurück
an Bord fand die Ehrung der Sieger aus den Wettbewerben im Tischtennis,
Darts, Volleyball und Shuffle-Board, auch Burkart bekam für seinen
Mannschafts-Sieg im Volleyball eine Urkunde. Und
dann begann das kulinarische Highlight der Reise – für die meisten vom
Aida-Fantreff gemeinsam: Hummer, pochierter Lachs, Rinderfilet – einfach
alles, was oberlecker ist. Und für uns das schönste: Es ist ja eben nicht
unser letzter Abend. Es gibt wohl nur 48 Durchfahrer – und wir sind dabei! Allerdings
mussten wir relativ früh unser Mahl beenden, denn wir mussten zu
Generalprobe unseres Tanz- und Gesangauftritts (siehe gestern). Unser tatsächlicher
Auftritt klappte ganz gut, wie uns die Zuschauer erzählten – man selbst
kriegt es ja nicht so richtig mit. Die drei Finalisten mussten übrigens
jeweils einen Titel singen, den sie selbst wählen konnten. Die Reise
gewonnen hat erwartungsgemäß ein knapp 14-jähriges Mädchen – über die
Wahl gab es später auch wieder Debatten. Aber was ist schon gerecht...
Klasse war Corny Littmann (falls ihn jemand nicht kennen sollte: Schmidt`s
Theater und Schmidt`s Tivoli in Hamburg, außerdem Präsident des 1. FC St.
Pauli) in der Jury. Seine Kommentare waren einfach, aber treffend, z.B. zu
einer Kandidatin nach deren Lied „Die Frau hat einen anständigen Beruf,
den sollte sie auch behalten!“ Die anschließende Poolparty fiel nur relativ kurz aus. Für viele stand nun das Kofferpacken auf dem Programm, zudem war es relativ kühl, manche hat auch eine Erkältung erwischt (mich leider auch, aber dafür habe ich ja jetzt keine Zeit!). Bei den vielen Abreisenden ist die Stimmung doch ein wenig gedrückt – was ja nur verständlich ist. Resumé bei einigen: Schöne Tour. Und da ja bekannt ist, wie enttäuscht offenbar viele nach der JFF der AIDAvita waren, hatte man diesmal die Erwartungen von vornherein heruntergeschraubt. Was gar nicht nötig war, denn mit einmaligen Showeinlagen oder auch dem Feuerwerk gestern Abend gab es doch beeindruckende Überraschungen. Und immer wieder wurde hervorgehoben, dass doch erstaunlich wenig noch nicht klappt. Eine klasse Leistung. |
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| Farewell - Show | Corny Littman in der Jury zu " AIDA sucht den Supergast" |
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| Na.., findet Ihr die AIDAaura ? ( hinten links ) | |
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Die AIDA - Fantreffler an
Ihrem Stammtisch
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Freitag,
25. April 2003 Am
Nachmittag machten wir uns auf den Weg nach Soller, um mit der Straßenbahn
nach Port de Soller zu fahren. Nach einem Einkauf in einem
Riesen-Einkaufszentrum und der langwierigen Suche nach einer Tankstelle
kamen wir auf den letzten Drücker zum Buchen der Ausflüge und zum
Abendessen in das Marktrestaurant. Zum Auslaufen stehen wir auf dem
Pooldeck, auf dem die Welcome - Show stattfindet. Auch sehr eigenartig: Wir
werden begrüßt, ohne dass wir neu angekommen sind. Das hatten wir auf
unseren TA-Touren noch nicht. Es gab die Laser-Show, danach Pool-Party.
Leider ist es nicht so richtig warm , am Abend bezog sich der Himmel, aber
es war immer noch klar. Nun nehmen wir Kurs auf Korsika. |
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Poolparty ist angesagt |
Die Bahn von Soller |
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Lecker Nachtisch
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AIDAaura im Hafen von Palma.
Im Hintergrund die Kathedrale
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Samstag,
26.4.2003 Es
wiederholt sich inzwischen vieles, von der Poolspielen über das Essen bis
zur Show im Theater – den heutigen Tag hatten wir schon einmal. Zur
Zeit sind ca. 870 Passagiere an Bord – man merkt es überall. Um 11 Uhr
gab es noch Liegen in der Sonne, sensationell! Das Publikum ist
internationaler geworden, am Frühstückstisch sprach man russisch, und im
Fahrtstuhl traf man auf Spanier. Außerdem sind sehr viele von der Presse an
Bord. Ein Gast bemerkte, dass Seetours offenbar diese Tour voll bekommen
wollte, notfalls über das Ausland, damit die deutschen Preise nicht kaputt
gemacht werden. Falls dem wirklich so sein sollte, kann man nur hoffen, dass
dieser Schuss nicht nach hinten los geht – mit der Mischung des Publikums
steht und fällt der Kult um die AIDA´s. Jedenfalls vermissen wir unsere
AIDA - Fantreff - Jungfernfahrer – wir hoffen, Ihr seid alle gut nach
Hause gekommen! Über
den Bord-Shop habe ich mich heute ziemlich geärgert. Was letzte Woche
abgesprochen war, galt offenbar nicht mehr. Und ich habe nun das Nachsehen.
Auch die mehrfache Entschuldigung ändert daran nichts, und auch wenn Fehler
menschlich sind – ich bin stinkesauer! Zur
Aufheiterung gönnten wir uns noch einen Cocktail in der Maritime Bar auf
Deck 7. Die schönste Bar an Bord, direkt am Heck mit der schönsten
Aussicht. Julia,
hier noch eine Antwort für Dich: Laut Kapitän Hess (den ich vorhin
gnadenlos mit dieser Frage belästigt habe) hat die Reihenfolge der Flaggen
keinerlei Bedeutung – es handelt sich lediglich um Dekoration ohne
irgendwelche Hintergründe.
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Seenotrettungsübung.
So werden Kleinkinder gesichert |
Burkart
"malocht" für den AIDA-Fantreff !! |
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Die Welcome - Show
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Sonntag,
27. April 2003 Mittlerweile
wird deutlich, dass ziemlich viele Russen und auch Spanier an Bord sind.
Internationalität ist ja grundsätzlich zu begrüßen, die Crew stammt aus
16 Nationen, aber es gibt auch Probleme: Bei unserem Ausflug war eine
russische Großfamilie mit Kind und Kegel dabei. Klar, Drängeleien und Rücksichtslosigkeiten
gibt es auch bei Deutschen, das hat nichts mit der Nationalität zu tun.
Aber diese Familie verstand natürlich wenig von den deutschen Erläuterungen
unserer französischen Reiseleiterin. Und natürlich nutzten sie die Zeit,
um sich zu unterhalten. Leider hatten wir dadurch Schwierigkeiten, die Erläuterungen
der Reiseleiterin zu verstehen. Damit war keinem gedient. Vielleicht sollte
künftig mehr Rücksicht auf die einzelnen Nationalitäten genommen werden,
wenn denn die Philosophie von Seetours so bleibt. An
Bord werden zur Zeit auch die Fotos für den nächsten Katalog gemacht. Dafür
sind offenbar allerlei professionelle Darsteller an Bord. Irgendwie setzt
sich der Eindruck fest, dass wir zu den wenigen gehören, die für die Reise
den normalen Reisepreis bezahlt haben – ein merkwürdiges Gefühl. Was
aber nett ist: Das Personal kennt uns inzwischen – und auch unsere
Vorlieben! Im Marktrestaurant bekamen wir heute einen perfekt gedeckten
Tisch mit ausreichend Rotwein und Wasser. Im
Theater gab es „Musik ist Trumpf“. Gestern wurden Stimmzettel mit 45
Titeln verteilt, für einen sollte man sich entscheiden. Heute wurden nun während
der Show die 11 Zettel gezogen, deren Titel vom AIDA – Show - Ensemble
vorgetragen wurde. Der Ausfüller des Musikwunsches erhielt eine Flasche
Sekt – dekorativ verpackt im blauen Beutel (Für Nicht-Eingeweihte: Diese
blauen Papierbeutel hängen bei Seegang in den Treppenhäusern und sind nach
Gebrauch luftdicht verschließbar!). Die Titel stammten aus dem Bereich der
deutschen Schlager, z.B. „Moskau“, „Wenn die Rosen erblühen in
Malaga“ usw. Und mit Schlagern geht es nun in der AIDA - Bar auch weiter,
die Stimmung ist klasse. Zur Zeit fahren wir durch die Straße von Bonifacio,
das ist die Meerenge zwischen Korsika und Sardinien. Da wir morgen in Rom
einen anstrengenden Tag vor uns haben werden, ist ausnahmsweise mal frühzeitige
Bettruhe angesagt.
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Montag,
28. April 2003 Am
Petersplatz stiegen wir aus, der Petersdom ist als größte Kirche der Welt
schon recht beeindruckend, auch der Prunk. Mit der Metro (noch mehr Graffity
als bei uns in Hamburg, hier sind sogar die Fensterscheiben bemalt - scheußlich!)
haben wir das Kolosseum aufgesucht, allerdings nur von außen. Weiter ging
es zu Fuß am Forum Romanum vorbei zum Vaterlandsdenkmal (Vittorio Emanuelle).
Dann standen noch der Trevi - Brunnen und die Spanische Treppe auf dem
Programm, bevor wir abschließend die Piazza del Populo besuchten. Auf
letzten Drücker (wie auch sonst???) erreichten wir den Treffpunkt auf dem
Petersplatz, um wieder zurück zum Schiff zu fahren. In der dichtbesetzten
Metro versuchte übrigens noch jemand, Burkarts Kamera aus seiner
geschlossenen (!) Tasche zu stehlen. Zum Glück hat er das bemerkt, so dass
wir auch in den letzten Tagen unserer Reise noch Fotos liefern können.
Dieser Mistkerl... Hier
in Civitavecchia sollte anlässlich des Feiertages zu Ehren von Santa
Fermina (Schutzheilige von Citivitavecchia) der Hafen gesperrt sein. Tatsächlich
mußte unser Bus bereits im Einfahrtsbereich des Hafens halten. Dickes
Kompliment an die hervorragende Organisation im Hafen: An der
Ausstiegsstelle der Busse wurden wir mit Eistee begrüßt, bevor wir mit
Tenderbooten zum Schiff zurück gebracht wurden, was uns den längeren Fußmarsch
durch den Hafen ersparte. So bekamen wir endlich mal ein Rettungsboot von
innen zu sehen. Klasse, auch wenn mancher den Seegang auf dem Tenderboot
verflucht hat. Die
Prozession selbst war übrigens recht beeindruckend. Ca. 30 Schiffe,
Schiffchen und Boote fuhren langsam und laut tutend in den Hafen ein, auf
dem ersten eine geschmückte Statue, überall jede Menge Menschen. Am
Abend war trotz der inzwischen frischen Temperaturen Poolparty unter dem
Motto „Wild Wild West“ angesagt. Kannten wir schon von der JFF.
Wunderschön hingegen ist zur Zeit die Vorbeifahrt an der Insel Montechristo
(ich dachte bislang, die gäbe es gar nicht – sondern nur den Grafen...),
später werden wir zwischen Korsika und Elba hindurchfahren. |
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| Der Petersdom | Die Metro |
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| Das Kollosseum | Die spanische Treppe |
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Schiffsprozession
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Burkart wirft eine Münze in
den Trev-Brunnen
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Dienstag,
29. April 2003 Wir
hatten uns für den Ausflug „Nizza und Monaco auf eigene Faust“
entschieden. Mit dem Bus fuhren wir die Côte d`Azur entlang, zuerst durch
Cannes selbst mit den alten Luxushotels und dem Kongressgebäude, in dem jährlich
die Filmfestspiele stattfinden, dann weiter in das noch mondänere Nizza mit
dem Blumenmarkt und den vielen altehrwürdigen Gebäuden. Die zwei Stunden
Aufenthalt waren viel zu knapp, um sich die Stadt genauer anzusehen. Schließlich
erreichten wir Monaco, und hier hatten wir leider nur 1,5 Stunden freie
Zeit. Die nutzten wir, um uns das weltberühmte Casino anzusehen – auch
von innen. Beim Roulette habe ich 5 Euro (Burkart sogar 10 Euro!) gewonnen
– und danach sofort aufgehört, sonst wäre der Gewinn mit Sicherheit
wieder weg gewesen. Bei 10 Euro Eintritt zwar immer noch ein Minusgeschäft,
aber ein Erlebnis war es allemal, zumal die historischen Räume sehenswert
sind. Im übrigen bereitet sich Monaco bereits auf das Formel-1-Rennen Ende
Mai vor, die ersten Tribünen wurden am Hafen aufgestellt. Es ist mir
allerdings schleierhaft, wie die Rennwagen mit entsprechendem Tempo durch
diese engen Straßen passen, im Fernsehen sieht es ja noch relativ harmlos
aus. Imposant auch jetzt schon die Yachten im Hafen, in Monaco wohnt halt
das Geld – steuerfrei, versteht sich! Abends
gab es die bislang beste Show an Bord: Rudi, der fliegende Holländer. Sehr
frei nach Richard Wagner wurde die Oper in die Gegenwart versetzt, die
Rollen um Frau Antje, Königin Beatrix und Linda de Mol erweitert. Super
gemacht! Zum
Abschluss gab es noch eine Karaoke-Show, für die die Teilnehmer bereits
mittags geprobt hatten. Schade, zu der Zeit waren ja viele auf Ausflügen
– so etwas sollte man lieber an Seetagen machen. Deshalb wurde die geringe
Teilnehmerzahl durch die Crew ergänzt. Auf jeden Fall war es lustig –
eine Karriere als Sänger wird wohl keiner machen... |
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| Der Hafen von Manoco | Casino in Monaco |
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| Canne | Promenade in Nizza |
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Die Show "Der fliegende
Holländer"
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Karaoke
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Mittwoch,
30.4.2003 Leider
ist das Wetter nicht so wie erhofft: unangenehmer feuchter Nebel, natürlich
überhaupt keine Sicht. Auch die Einfahrt nach Barcelona ist dadurch etwas
beeinträchtigt, obwohl es langsam besser wurde. Dennoch beeindruckend,
unter der Klapp-Brücke, die für uns geöffnet wurde, in den Hafen
einzulaufen. Die AIDAaura liegt direkt neben dem World Trade Center und
damit absolut zentral, um zu Fuß die Stadt erkunden zu können. Das haben
wir auch getan, die Ramblas hinauf bis zum riesigen Placa Catalunya,
anschließend Besichtigung der Kathedrale und kreuz und quer durch das
Gotische Viertel – bis die Schuhe qualmten (mittlerweile schien die
Sonne!) Am
Abend wurde im Theater der „Grand Prix de la Chanson“ auf die Schippe
genommen – klasse gemacht mit Teilnehmer-Ländern wie Bayern und Mallorca
(übrigens hat Sachsen gewonnen!). Für
morgen steht eine Stadtrundfahrt mit den gelben Doppeldecker-Bussen auf dem
Programm. Es gibt 20 Stops, an jedem kann man aussteigen und mit dem nächsten
Bus weiterfahren. Ohne Stops dauert es fast 3 Stunden, kostet 16 Euro pro
Person – eine echte Alternative zu den „offiziellen“ Touren, zumal ein
Stop direkt hier im Hafen ist. Abends
wird es das Farewell - Dinner geben und die Show, aber das kennen wir ja
schon von der letzten Woche. Diesmal steht nun für uns das leidige
Kofferpacken an (stöhn!), deshalb ist dies unsere letzte Meldung von Bord.
Ein Abschluss - Bericht kommt dann noch von unserem „Home - Office“.
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| La Rambla | |
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Die Auswertung des AIDA -
Grand Prix
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Hier nun der schon lang
ersehnte Abschlussbericht von Nicole und Burkart:
Donnerstag,
8. Mai 2003 Der
Alltag hat uns wieder! Noch nicht so ganz, aber doch viel zu viel. Nun ist
der richtige Zeitpunkt, um einen Rückblick mit dem Gesamteindruck zu wagen: Um
es gleich vorweg zu nehmen (und daran ändert auch die nachfolgende Kritik
nichts!): Es war eine wunderbare Reise auf einem wunderbaren Schiff! Wir
hatten keine besonders hohen Erwartungen an die Jungfernfahrt (insbesondere
nach der Kritik an der JFF der AIDAvita), und so konnten wir eigentlich auch
nur positiv überrascht werden – was auch geschah. Wider Erwarten
funktionierte so gut wie alles, und auch die Crew erwies sich als
eingespieltes Team. Kompliment! Die
erste Überraschung fanden wir bereits beim Betreten der Kabine: Jeder JFF -
Teilnehmer erhielt ein spezielles AIDAaura - Ritzenhoff - Sektglas, eine
Rarität für Sammler (Nebenbei bemerkt: Die ersten Gläser werden schon bei
ebay angeboten!). Ein schönes Andenken – hoffen wir nur, dass alle ihre
Gläser trotz übervoller Koffer heil nach Hause bekommen haben. Ein
besonderes Erlebnis war das Feuerwerk an Bord. Da man im Gegensatz zum Land
keine störenden Straßenlampen oder sonstige Lichtquellen hatte, war es ein
doppelter Genuss. Toll gemacht, tolle Stimmung – da rollte auch schon mal
ein Tränchen aus dem einen oder anderen Auge. Der
einmalige Wettbewerb „AIDA sucht den Supergast“ hat sich als großer
Erfolg herausgestellt, der auch die Gäste zusammengebracht hat. Mit dem
ersten Preis, eine Woche AIDA für zwei Personen, zeigte sich die Reederei
ja auch recht großzügig. Unschön war eigentlich nur, dass die
Diskussionen um eine gerechte (was auch immer „gerecht“ sein mag)
Beurteilung nicht aufhören wollten. Bereits in den Vorrunden war nach
Meinung einiger Gäste deutlich zu spüren, wen die Crew bevorzugte. Und in
der Endrunde durfte eine Teilnehmerin ein von ihr frei ausgesuchtes Lied a -
capella singen (sie hatte bereits seit vielen Jahren Gesangsunterricht und
selbstverständlich die schönste Stimme), während sich die anderen beiden
Teilnehmerinnen ungeübt, aber tapfer mit Liedtexten (die sie erst einen Tag
zuvor ausgewählt hatten) zu Musik vom Band herumschlugen (sie konnten nicht
einmal mit Musik proben). Nun ja, es war eine Gaudi für die Gäste, aber es
blieb ein Nachgeschmack. Klasse
– und vor allem abwechslungsreich – war auch, dass neben dem
Show-Ensemble auch noch ein Gast-Ensemble sowie die A - Capella - Gruppe
„The Buddhas“. Ein besonderes Bonbon für die JFF, das man sonst nicht
bekommt. Beim
Show-Ensemble gingen wohl die Meinungen etwas auseinander. Ich fand sie gut,
unterhaltsam und amüsant, andere offenbar nicht. Ungeteilt
hingegen war die Meinung über das Essen. Wie immer auf allen AIDAs einfach
grandios. Allerdings auf der JFF noch ein bisschen besser als auf der
nachfolgenden Starter-Reise. Sollte wegen der wenigen (zahlenden) Passagiere
das Budget gekürzt worden sein??? Das
Publikum war übrigens sehr verschieden zwischen der JFF und der
Starter-Reise. Während bei der JFF jede Menge eingefleischte Fans dabei
waren, bestand das Publikum während der Starter-Reise aus zahlreichen
„Neulingen“ (viele hatten ein Internet-Angebot der Ferien AG gebucht,
das die Starter-Reise mit einer Hotel-Woche auf Mallorca zu einem Spottpreis
verknüpfte), Journalisten (die sicher schöne Artikel schreiben oder nette
Filme zeigen), Fotografen (u.a. für den nächsten Katalog), Models (auch für
den Katalog, ziemlich arrogante Typen beiderlei Geschlechts) sowie Russen
und Spaniern. Es war schon offensichtlich, dass die Reise „verscherbelt“
wurde, um das Schiff zu füllen. Dazwischen kommt man sich als
„Normalzahler“ ziemlich blöde vor – wir hatten wohl irgendetwas
falsch gemacht. Warum müssen eigentlich Katalogaufnahmen mit Models
(maximal 30 Jahre alt) gemacht werden? Kann man die AIDA nicht mit dem
Publikum zeigen, das an Bord ist? Es gab auch Gäste an Bord, die einfach
gut aussahen. Klar, die entsprechen mitunter nicht der Zielgruppe, aber könnte
man sich nicht doch ein bisschen mehr nach der Realität richten und damit
potentiellen Gästen ein tatsächliches Bild anbieten? Grundsätzlich
begrüßen wir Internationalität sehr, es ist eine Belebung und
Bereicherung. Aber dann muß auch das gesamte Umfeld entsprechend stimmen.
Weder die Russen noch die Spanier an Bord konnten Deutsch. Dennoch wurde
alles auf Deutsch weitergeführt. Sie konnten bei der Seenotübung nicht ein
Wort verstehen (natürlich auch nicht ihre Kabinennummer, als sie aufgerufen
wurden) und nutzten die für sie langweilige Zeit für lautstarke
Unterhaltungen. Damit wurde es schwierig, die eigene Kabinennummer zu
verstehen. Und welchen Sinn hat eine solche Übung eigentlich, wenn man ein
Teil der Gäste sie nicht versteht? Dann hätte die Übung in mehreren
Sprachen abgehalten werden müssen (was aber ewig lange gedauert hätte),
oder aber man hätte von vornherein nach Sprachen trennen müssen. Gleiches
galt übrigens auch für die Ausflüge (siehe Korsika). Ich denke, Seetours
wird sich entscheiden müssen, ob sie die AIDAs für ausschließlich
deutsche Gäste oder aber für internationale Gäste anbieten – aber dann
auch das entsprechende Umfeld (auch z.B. mit dem Essen) schaffen und die
Konsequenzen tragen. So, wie es jetzt war, ist weder den deutschen noch den
ausländischen Gästen gedient. Und
noch etwas hat mir nicht gefallen, das ist leider auf allen AIDAs so: Den
Fragebogen (kostenlose positive wie negative Kritik ist ungemein wertvoll für
ein Dienstleistungsunternehmen!) gibt es erst am letzten Abend. Gerade der
ist aber voll mit dem Hummer-Essen, der Farewell - Show, der Pool-Party und
schließlich der Koffer-Packerei. Es bleibt partout keine Zeit mehr, den
Fragebogen auszufüllen. Tipp an Seetours: Verteilt den Fragebogen doch
einfach einen Abend früher – am Urteil der Gäste wird sich doch nicht so
viel ändern. Und
dann bleibt da noch ein Thema, das wir uns selbst eingebrockt hatten: Das
Tagebuch. Dafür ging so manche Stunde, aber auch so manche Veranstaltung an
Bord drauf. Wir hatten uns das eigentlich nicht so aufwendig vorgestellt.
Aber versprochen ist versprochen – wir haben uns durchgebissen und täglich
geschrieben bzw. Fotos ausgewählt (notfalls nachts von 1 Uhr bis 3 Uhr –
mit Überarbeitung am nächsten Morgen!). Andererseits hat es ja auch viel
Spaß gemacht. Und wir haben uns gefreut, all denen, die aus den
verschiedensten Gründen nicht dabei sein konnten, wenigstens ein bisschen
zu berichten, was an Bord oder auch an Land alles passiert ist. Vielleicht
ist es ja etwas ´rübergekommen. Nach
nochmaligem Durchlesen klingt es doch recht kritisch, was ich hier
geschrieben habe. So ist es aber gar nicht gemeint, denn es war ein wirklich
toller Urlaub – besser als für die JFF erwartet. Das sieht man auch an
unserem Fazit: AIDA – wie kommen wieder! (wenn wir wieder genügend Geld
gespart haben...) Allerdings haben wir diesmal die Seetage vermisst, die wir
auf unseren TAs hatten. Deshalb würden wir uns künftig nur für eine TA
oder die Transasia entscheiden.
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